,

Was schwimmt - was sinkt? – Ein Projekt der Löwenklasse 1a

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Was schwimmt - was sinkt?“ erlernten die Schülerinnen und Schüler der Löwenklasse 1 a Möglichkeiten und Verfahren, Versuche durchzuführen, Vermutungen aufzustellen, Beobachtungen zu ordnen und diese mit anderen zu kommunizieren und festzuhalten.

Die Begegnung mit dem physikalischen Phänomen „Schwimmen und Sinken“ führte die Kinder an naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen heran und  regte dazu an,  sich zunehmend belastbare naturwissenschaftliche Konzepte und Vorstellungsweisen anzueignen.  Die Unterrichtsreihe wurde aus dem Bereich „Natur und Leben“ und „Technik und Arbeitswelten“ der Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen beleuchtet.

Die Einheit war eingebettet in die Piratengeschichte des großen Piraten Pit Perlenklau:

 

Piraten können alles, oder?

 

Nach einer langen Fahrt durch viele Meere war der von allen gefürchtete Pirat Pit Perlenklau auf dem Weg nach Hause. In der Ferne sah er schon seine kleine Insel, auf der er lebte, wenn er nicht unterwegs war, um Schiffe zu überfallen. Er ließ sein Schiff noch einmal schneller fahren und merkte nicht, dass er direkt auf einen großen Felsen zufuhr, der aus dem Wasser ragte. Es krachte. Im Bug seines Schiffes war ein Riesenloch. Voller Schrecken merkte Pit Perlenklau, wie sein Schiff sank. Schnell sprang er ins Wasser und schwamm, um sich zu retten, voller Panik auf eine Insel zu, die glücklicherweise nicht weit entfernt lag. Leider war es nicht seine eigene, sondern die Nachbarinsel, auf der niemand wohnte.

Pitschnass kroch er an Land. Als er sich einigermaßen erholt hatte, rappelte er sich auf und ging zu der Palme, um sich dort auszuruhen. Doch was sah er da? Unter der Palme, halb im Sand begraben, stand eine große Holzkiste. Schnell schaufelte er den Sand beiseite und öffnete aufgeregt die Kiste. Das konnte doch nicht wahr sein! Die Kiste war voller Gold! Ein Schatz! Den musste er mitnehmen! So viel Gold hatte er noch nicht einmal bei einem Überfall auf ein Schiff erbeuten können! Doch wie sollte er mit der Kiste zu seiner Heimatinsel kommen? Die Kiste war doch viel zu schwer! Er sah sich um und überlegte: „Muss ich den Schatz zurücklassen oder gibt es eine Möglichkeit die Kiste zu transportieren?“

 Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der 1a mithilfe verschiedener Versuche ein Materialkonzept aufgebaut hatten, lautete ihr Arbeitsauftrag wie folgt:

„Baut aus den Materialien, die ihr hier nun zusammengetragen habt, ein Floß, das schwimmen kann und den schweren Schatz zu der anderen Insel transportieren kann.“

 

Im Folgenden erhalten Sie einen Einblick in den Arbeitsprozess der Kinder und sehen anschließend die Flöße der Klasse 1a im Experiment "Schwimmen oder Sinken":

 

Das sind die Flöße der Kinder:

         

         

Nun startet das Experiment!